Keine verlängerten Sperrstunden für Würzburg Junge Liberale kritisieren CSU-Vorstoß
Würzburg. In der aktuellen Sperrstunden-Debatte sprechen sich die Jungen Liberalen klar gegen eine Änderung der bisherigen Regelung aus. Der Bau- und Ordnungsausschuss der Stadt Würzburg hatte dem Antrag der CSU-Stadtratsfraktion stattgegeben, der vorsieht, sich bei anderen Städten über Erfahrungen durch eine Ausweitung der Sperrstunde zu erkundigen.
Neue Verbote bringen keine neuen Lösungen
„Es kann doch nicht sein, dass die CSU von Jahr zu Jahr wieder das Thema Sperrstunde auf den Tisch bringt und ständig neue Verbote für junge Menschen fordert.“, so der Vorsitzende der JuLis Würzburg, Lucas von Beckedorff.
Ein Alkoholverbot lehnen die Jungen Liberalen ebenfalls als Alternativvorschlag ab.
Lieber effektiv und gezielt gegen Störer vorgehen
Stattdessen möchten die Jungen Liberalen punktuell und gezielt gegen Störer vorgehen. „Gerne können wir darüber sprechen, die Präsenz des kommunalen Ordnungsdienstes zu verstärken, um die Störenfriede ausfindig zu machen. Was jedoch nicht sein kann ist, dass alle durch das Fehlverhalten von einigen Wenigen bestraft werden.“, so von Beckedorff weiter.
Auch eine Wiederbelebung des „Safer Party“- Konzepts, wie vom FDP-/Bürgerforum-Fraktionsvorsitzenden Joachim Spatz ins Spiel gebracht, würden sie begrüßen. Das Konzept ermöglicht es Gastronomen, Leuten die sich schlecht benehmen überörtliche Hausverbote auszusprechen. Geht es nach den Jungen Liberalen, müsse das Ziel aller Ideen, die Umgehung von Kollektivbestrafungen sein.
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Über die Jungen Liberalen Würzburg
Die Jungen Liberalen (JuLis) Würzburg sind die offizielle Jugendorganisation der Freien Demokraten (FDP) Würzburg in Stadt und Landkreis. Als Untergliederung der JuLis Bayern e. V. verstehen sie sich jedoch als inhaltlich und organisatorisch unabhängig. Ihr Kreisvorsitzender ist seit November 2018 Lucas von Beckedorff.