Am heuteigen 1.4. werden wieder Wehrpflichtige zum Dienst herangezogen. JuLi-Landesvorsitzender Martin S. Hagen erklärt dazu: „Dass inzwischen lediglich etwa 50% der Wehrdiensttauglichen auch wirklich ihren Dienst verrichten müssen, während die restlichen 50% sich den Dienst ersatzlos sparen können, ist ein Aprilscherz! Von Wehrgerechtigkeit ist hier nicht mehr zu sprechen.“An ihren Infoständen wollen die Julis auch auf ein spektakuläres Gerichtsurteil hinweisen. So hat ein Mitglied der Jungen Liberalen gegen seine Einberufung geklagt und das zuständige Verwaltungsgericht hat ihm Recht gegeben, da die Einberufungspraxis „offensichtlich rechtswidrig“ ist. Die Julis wollen nun anderen Wehrpflichtigen Mut machen, ebenfalls diesen Weg zu gehen.Zugleich untermauern die Jungen Liberalen erneut ihre Forderung nach Abschaffung der Wehrpflicht. „Die Wehrpflicht ist nicht mehr zeitgemäß. Es wird endlich Zeit die Bundeswehr zu einer leistungswilligen, motivierten Freiwilligenarmee zu machen,“ fordert Martin S. Hagen weiter. „Dann ist auch das Problem der Wehrgerechtigkeit endgültig vom Tisch.“V.i.S.d.P. Moritz Kracht, Landespressesprecher der Jungen Liberalen Bayern