Der Kreisverband Würzburg der Jungen Liberalen kritisiert die geplanten Fahrpreiserhöhungen für Busse und Straßenbahnen in Würzburg. „Es wird stets gefordert, dass man den eigenen PKW mal in der Garage lassen soll und auf Bus und Bahn umsteigen soll, zugleich wird die Preisschraube im ÖPNV aber immer höher gedreht und das Angebot unattraktiver gemacht“ kritisiert der Vorsitzende der JuLis Moritz Kracht. „Eine Fahrt nur in der Kernzone kostet bisher schon 1,40 Euro. Eine weitere Verteuerung ist da nicht hinzunehmen,“ so Kracht weiter.
Auch die stellvertretende Vorsitzende Kristina Georg lehnt die geplanten Erhöhungen ab: „Gerade für junge Bürger, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, sind höhere Preise nicht vertretbar.“ Anstelle den ÖPNV durch Preiserhöhungen und Leistungskürzungen, also weniger Busse, unattraktiv zu machen, solle man lieber auf niedrigere Preise und ein weit gefächertes Angebot, insbesondere ein ausgebautes Nachtbussystem setzen, um neue Kunden hinzuzugewinnen.