Nach dem Scheitern der FDP in Hamburg fordern die Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen aus den südlichen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in ihrer „Heidelberger Resolution“ die FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper auf, ein überzeugendes Wahlkampfkonzept für die verbleibenden Wahlen des Jahres 2004 vorzulegen.
Dabei sei vor allem der Jugendverband mit in die Planungen einzubinden, der den direkten Kontakt zu der Gruppe der 20-35jährigen habe, die bei den vergangenen Wahlen überproportional stark FDP gewählt haben und die positive Mitgliederentwicklung der Liberalen tragen.
„Cornelia Piepers Zukunft als Generalsekretärin ist eng mit dem Ausgang der anstehenden Wahlen verbunden. Wir vermissen ein ganzheitliches Konzept, dass inhaltliche Schwerpunkte für die Wahlkampfzeit nennt und diese mit Personen verbindet. Die Generalsekretärin muss hier die Richtung vorgeben. Tut sie das nicht und gehen die Wahlen verloren, dann ist sie nicht mehr haltbar. Wir sehen in einer erfolgreichen und professionellen Gestaltung der nächsten Monate die letzte Chance für Cornelia Pieper. Wir stehen ihr wie immer gerne mit Rat und Tat zur Seite und erwarten, dass Frau Pieper auf uns zu geht. Eine Chance besteht vom 19. bis 21. März 2004, wenn der Bundeskongress der Jungen Liberalen in Magdeburg und damit im Heimatland der Generalsekretärin tagt. Dort erwarten wir von Frau Pieper ein Konzept und die Bereitschaft zu einer Diskussion mit offenem Visier“, so die Resolutionsführer.